K o n z e p t e |
C o n c e
p t s
Titel
Raub | Robbery
Projekt
Schaurausch - Kunst in 50 Schaufenstern |
OK - offenes
Kulturhaus |
Nicht realisiert
Die Schaufensterfläche der
“Sportalm” bleibt während des Aufbaus verhüllt, die
Vorbereitungsarbeiten
scheinen im vollen Gange zu sein. Am
Eröffnungstag aber stellt sich heraus, dass diese Ladenfläche
nur aufgrund der begünstigten
Lage zur benachbarten Bank ausgewaehlt wurde. Im Schaufenster ist der
Eingang eines Tunnels, dessen
Aushub, Spaten, Spitzhacke und der Bauplan der Bank zu sehen.
Der “Bruch” scheint geglückt,
Künstlerin und Diebesgut sind verschwunden.
Vom Einbruch und damit der
Bereicherung der Künstlerin wird in Zeitung und Radio berichtet, die
Artikel
werden ebenfalls in den
Schaufenstern der Sportalm gezeigt werden.
Das Verhältnis zwischen Innen
und
Außen wird fokussiert, und damit die Vermittlerrolle
des Schaufensters
zwischen dem Ladeninneren und dem
öffentlichen Raum, wurde diese Intervention ausgearbeitet.
Diese Vermittlerrolle wird im
Konzept auf ironische Weise 'Ernst' genommen und von seiner visuellen
Ebene
auf eine reale 'handgreifliche'
verlagert. Dem Publikum bleibt es überlassen, über diese Ebene und
damit über
den 'Kunst'-Raub zu spekulieren.
Der Raum des Schaufensters
wird durch das Aufbrechen des Bodens sowohl real, aber auch
inhaltlich-gedanklich
vergrößert und stellt so eine
ungewöhnliche Verbindung zum Außenraum her.
Das Schaufenster verspricht oder
verweist stets auf ein "Mehr" im Inneren. Dieser "Mehrwert" steht, mit
einem
ironischen Augenzwinkern, auch
beim "Einbruch" im Zentrum. Auch hier sehen die BetrachterInnen mehr
als
ein Loch und dessen Aushub. Mit
den Spuren des Raubes - der vielleicht gar nicht stattgefunden hat -
lassen sich
alle Wünsche, Versprechen, Phantasien
der Schau(fenster)-Welt verbinden und assoziieren.


Titel
Was zu sehen wäre wenn die Wand nicht da wäre
Projekt
Kunst am Bau VKB Linz | Nicht realisiert
Wer
Katharina Lackner

Titel
Reichtum
Wer
Gregor Graf, Katharina Lackner

